Logo Astrid-Lindgren-Schule Hagen Astrid-Lindgren-Schule Hagen

Geschichte der Astrid-Lindgren-Schule

Die Astrid-Lindgren Schule ist eine Verbundschule,
die aus dem Hauptstandort Eilpe und dem Teilstandort Delstern besteht.


1839
Einweihung des Schulneubaus in der Selbecker Straße 7 in Eilpe.

1872
Einweihung des Schulgebäudes in Delstern.

1976
Der neue Schulleiter, Hr. Rektor Findeis, hatte kaum Tritt gefasst, als er auch schon mit der Verlegung der Schule konfrontiert wurde. Jetzt war von der Stadt der Plan ins Auge gefasst, die Grundschule Delstern von der Delsterner Straße zur Grundschule Eilpe in der Selbecker Straße zu verlegen. Gleichzeitig sollten die Schulbezirksgrenzen beider Schulen umstrukturiert werden. Das Schulgebäude in Delstern sollte verschwinden. Die Schulpflegschaft der Grundschule Delstern lehnte den Plan rundweg ab. Sie wünschte keine Neuordnung der Schulbezirke. Die Eltern wollten entweder alle Kinder der bisherigen Grundschule Delstern in dem Gebäude Selbecker Straße untergebracht wissen oder aber das alte Schulgebäude in Delstern behalten. Die vorgesehene Neuordnung scheiterte am Elternwillen. Es blieb alles beim alten, und das über 100 Jahre alte Schulgebäude tat weiter seinen Dienst.

Glückwunsch-Telegramm des Verlages oetinger

1988
Im Jahre 1988 ging die Schule auf die Suche nach einem Namen. Langes Überlegen und diskutieren mündete schließlich in den Antrag beim Rat der Stadt, die Schule „Astrid-Lindgren-Schule“ zu nennen. 

Am 16.12.1988 erhielt auf Beschluß des Rates der Stadt Hagen die Grundschule Delstern den von der Schulkonferenz gewünschten Namen „Astrid-Lindgren-Schule“.

Die Namensgebung wurde mit einer Festveranstaltung und Aufführung aus dem Kinderbuch „Pippi Langstrumpf“ begangen. Die betagte schwedische Autorin sandte aus diesem Anlass der Schule ein Glückwunschtelegramm.

1991

Ein besonders erfreuliches Ereignis für Lehrer und Schüler war die Fertigstellung der Ortsumgehung und damit die Herausnahme der B54 aus der Ortsmitte von Delstern. Das geschah am 14.11.1991 und wurde von der Schule, die als Anlieger unter dem erheblichen Verkehrslärm immer sehr zu leiden hatte, stürmisch gefeiert. Eine Erweiterung des engen Schulhofes, die aus dieser Verkehrsberuhigung herausspringen sollte, wurde aber wieder auf unbestimmte Zeit verschoben.
Inzwischen stiegen, nach langen Jahren der Rückläufigkeit, die Schülerzahlen zur allgemeinen Freude wieder kräftig an. Die Kehrseite dieser erfreulichen Entwicklung aber war der Mangel an Klassenräumen. Das führte zu einer Eingabe an die Stadt mit dem Antrag, das Dachgeschoß, bzw. die Räume des Heimatzimmers als Klassenraum auszubauen. Das Heimatzimmer sollte in den Mitteltrakt des Gebäudes verlegt werden. Die Stadt aber lehnte wegen Geldmangels den Antrag ab. Es blieb nur als einziger Ausweg, aus dem Heimatzimmer behelfsmäßig einen Klassenraum zu machen.
Dabei kam Hilfe und Unheil zugleich von Kräften, mit denen niemand gerechnet hatte. Immerhin hatte die Eingabe der Schulkonferenz so viel bewirkt, dass Herren vom Bauamt das Dachgeschoß in Augenschein nahmen, um sich ein Bild vom Umfang des Objektes zu machen, und dabei stießen sie auf Schwamm- und Käferkolonien. Jetzt war eine umfangreiche Sanierung unausweichlich und zugleich der Ausbau des Dachgeschosses keine Frage mehr.

Durch den Zusammenschluss der Grundschulen heißen jetzt beide Institutionen Astrid-Lindgren-Schule.
Mit dem Zirkusprojekt wurde zugleich die Namensgebung gefeiert.

Hier zwei Fotos von der Übergabe der Namensschilder der Schulen

   

Das Schulgebäude in der Selbecker Straße

Standort Eilpe

Gegen Ende des vorigen Jahrhunderts hatte besonders in den Städten die Bevölkerung stark zugenommen. Deshalb war es vielerorts notwendig geworden, neue Schulen zu bauen. So auch in Eilpe.

Schon 1836 war der Neubau einer Schule unumgänglich geworden. Im Jahre 1839 wurde dann der Schulneubau in der Selbecker Straße 7 eingeweiht. Die neue Eilper Schule besaß zwei Klassen. Aber obwohl die Kinder nur sehr unregelmäßig zur Schule gingen, platzte auch diese Schule bald aus allen Nähten. In jeder Klasse wurden um 1863 mehr als 150 Kinder unterrichtet. Eine dritte Lehrerstelle wurde aus Kostengründen lange Zeit nicht bewilligt. So war es nicht verwunderlich, daß aufgrund der schwierigen Arbeitsverhältnisse und der geringen Besoldung die Lehrer immerzu wechselten.

1870 beschloß man endlich den Bau einer neuen Schule in der Franzstr die zwei Jahre später eingeweiht wurde. Aber schon ein Jahr später waren die Klassen auch hier wieder auf durchschnittlich 100 Kinder angewachsen. Der allgemeine wirtschaftliche Aufschwung und der damit einhergehende Bevölkerungszuwachs führten dazu, daß schon 1894 wieder mit einem Schulneubau begonnen wurde und zwar in der Selbecker Str. 55.

Im Jahre 1896 zog die evangelische Schule in dieses Gebäude.

Das Schulgebäude in Elstern

Standort Delstern

Am 23. Oktober 1872 weihte Pastor Julius Beyer die Schule in Delstern ein.

Der Neubau war anfangs bescheiden. Im Erdgeschoss befand sich zunächst ein großes Klassenzimmer, darüber wohnte die Familie des Lehrers.

Infolge der wachsenden Industrie wuchs die Schülerzahl schnell an. Die königliche Regierung verpflichtet die Gemeinde 1896 zu einem Schulhausneubau und 1897 konnte der Flügel bezogen werden.

Diese Webseite verwendet Cookies Hier erfahren Sie alles zum Thema Datenschutz.